VHS-Kursprogramm | Wissensturm Linz

Österreich 1933/34: Wie eine Demokratie stirbt (24.13011)

Die Ausschaltung der Demokratie in Österreich am Höhepunkt der politisch-ökonomischen Doppelkrise folgte keinem Automatismus. Aber es lag etwas in der Luft. In den frühen 1930er Jahren gerieten die scheinbar so festgefügten politischen Lager in Bewegung. Der "Bürgerblock" zerfiel, die NSDAP begann ihren Aufstieg und die Weltwirtschaftskrise stürzte große Teile der österreichischen Bevölkerung in heute unvorstellbares Elend.
Der Vortrag analysiert die ökonomisch-sozialen Rahmenbedingungen dieser Phase, die Kalküle, die politischen Entscheidungen und die Interessenlagen der maßgeblichen Player. Er fragt nach den unterschiedlichen Vorstellungen der Krisenlösungspolitik und spürt dem antidemokratischen Potential in der österreichischen Politik der Zwischenkriegszeit nach.

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Marcus Gräser, Univ.Prof. Mag. Dr. Ernst Langthaler

Vortrag im Rahmen des Geschichteschwerpunkts: 1933/34 - Wie eine Demokratie stirbt
Eintritt frei!

VHS Linz in Kooperation mit dem Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte und dem
Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte der JKU
Gefördert aus den Mitteln der österreichischen Gesellschaft für politische Bildung


Vortragsreihe: 1933/34 - Wie eine Demokratie stirbt

Status: Plätze frei

 

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Offene Termine

Datum/Zeit Vortragstitel Referent*in Ort
Mo. 21.10.2024
19:00 - 21:00 Uhr
Österreich 1933/34: Wie eine Demokratie stirbt Dr. Stefan Eminger Wissensturm; Veranstaltungssaal E.09