MA Sarah Grandtke

Sarah Grandke, M.A., promoviert am Institut für Ost- und Südosteuropastudien an der Universität Regensburg mit dem Arbeitstitel "Zwischenstation - Polish Camp Sikorski" in Flossenbürg 1946/47 - Lebenswege und Handlungs(spiel)räume von Displaced Persons in der unmittelbaren Nachkriegszeit". Sie ist seit 2018 Kuratorin am derzeit entstehenden Dokumentationszentrum "denk.mal Hannoverscher Bahnhof" der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte/KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
Von 2016 bis 2018 arbeitete Grandke in der Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und war zuvor Kuratorin am NS-Dokumentationszentrum München im Wechselausstellungsprojekt "Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933-1945". Sie arbeitete als freie Mitarbeiterin u.a. an der KZ-Gedenkstätte Dachau.
Sarah Grandke studierte im Master Osteuropastudien an der Ludwig-Maximilians-Universität München und war für Studienaufenthalte an den Universitäten Erfurt, Lódz/Polen und Lviv/Ukraine.
Sie veröffentlichte u.a. zur NS-Verfolgung von Sinti und Roma in Deutschland sowie im deutsch besetzten Ostgalizien, zu Displaced Persons sowie innovativen Vermittlungsformaten. Zuletzt: Die Verfolgung von Sinti und Roma im Deutschen Reich. Das Beispiel München, in: Karola Fings/Sybille Steinbacher (Hrsg.): Der Völkermord an den Sinti und Roma: bis heute ein "blinder Fleck". Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte; Bd. 19, 2021.

Kurse von MA Sarah Grandtke